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Skandinavische und dänische Möbel zum Verlieben

Der Grundgedanke des Skandinavischen Designs ist die Vorstellung, dass funktionale Möbel und Wohnaccessoires gleichzeitig auch geschmackvoll sein können und für jeden erschwinglich bleiben.

Ziel ist es, Design für die Masse zu produzieren und dennoch die Individualität jedes einzelnen zu erhalten. Die Idee ist nicht neu und wurde auch nicht in Skandinavien erfunden, doch es waren und sind die Nordlichter, die die Themen der Moderne und des Funktionalismus am konsequentesten umgesetzt haben.

Skandinavische Möbel von fermob

Aus Alt mach Neu!

Im Skandinavischen Design finden sich immer wieder überraschende Funktionen, gepaart mit einer ansprechenden und minimalistischen Optik. Funktionale Möbel, die das Auge entzücken und dabei möglichst sparsam produziert werden können. Es ist das Talent der Skandinavier, aus Abfallprodukten und Gegenstände des täglichen Bedarfs, ganz neue skandinavische Möbel und Wohnaccessoires zu formen.

Nicht selten finden sich Möbelstücke aus gepresstem Holz oder Plastik im Skandinavischen Design wieder. In Kombination mit lackiertem oder eloxiertem Aluminium sowie gepresstem Stahl entsteht eine ganz eigene Formsprache und Optik, die das natürliche und sparsame Design des Nordens prägt.

Junges skandinavisches Design trifft Tradition

Skandinavische Möbel werden bei uns zumeist mit natürlichen Produkten, wie unbehandeltem oder gelaugtem Holz und einer minimalistischen Formsprache in Verbindung gebracht. Tatsächlich spielt der Werkstoff Holz eine bedeutende Rolle in der Möbelproduktion, jedoch keinesfalls ausschließlich.

Das junge Design setzt vermehrt auf Metall und Kunststoff, gerne in Kombination mit einfachen Materialien, wie Baumwolle, Leinen oder Bast. Skandinavische Möbel sind auch immer ein Ausdruck günstiger Produktion und großer Ideen. Hier muss der Couchtisch nicht nur ein Tisch sein, sondern bietet zusätzliche Aufbewahrung oder verwandelbare Elemente zum Esstisch. Design, um die Ecke gedacht spiegelt wohl am ehesten den Charakter des skandinavischen Funktionalismus wieder.

Auf der anderen Seite gehören alte Handwerkstraditionen, wie Knüpfen oder Möbelstücke aus Guss, weiterhin zum skandinavischen Einrichtungsstil. Grob gestrickte Wolldecken, dezent verzierte Gardinen und geschwungen Metallelemente vereinen die romantische Seite der Skandinavier mit dem Wunsch nach Wärme und Gemütlichkeit.

Nicht umsonst findet sich beispielsweise oftmals in schwedischen Fenstern eine Tischleuchte, um auch in der langen dunklen und kalten Jahreszeit, ausreichend Helligkeit ins Heim zu bringen.

Hell, Klar und Holz bei der skandinavischen Einrichtung

Was uns an der nordischen Einrichtungsatmosphäre aber so begeistert, ist die ihre Tiefenwirkung. Alles ist praktisch, aber auch elegant, das Design ist schlicht, aber vollendet, die Möbel haben ihren eigenen Reiz, aber sie sind universell kombinierbar. Der skandinavische Stil ist bei aller Gelassenheit fröhlich und fördert die Lebenslust. Das Beste aber ist: er entspricht unserem Wunsch nach Natürlichkeit und Zeitlosigkeit.

Winter und Holz haben die Skandinavier reichlich, folglich gleichen sie ihre Sehnsucht nach dem Licht mit der Inneneinrichtung ihrer Häuser aus. Helle Hölzer wie Kiefer, Fichte, Ahorn oder Birke prägen deshalb meist gleich schon in ihrer natürlichen Anmutung das Mobiliar. Wenn die Nordländer lackieren, dann in gedeckten Pastelltönen und in freundlicher Colorierung. Selbst die Fußböden sind kaum angedunkelt und an den Wänden wird das Creme-Weiß bevorzugt. Bereits beim Erreichen der Brauntöne auf der Farbskala kommen nurmehr die Außenfassaden in Betracht. Kontraste fallen in Skandinavien immer recht anmutig aus. Die Orientierung an der Natur bestimmt das Empfinden für Farben und Formen. Die dominierende Farbe ist Weiß – so wie sich das Land über viele Monate des Jahres präsentiert. Dazu gesellt sich das sanfte Blau des Meeres und der Seen.

Das heißt nicht, dass die Skandinavier keinen Sinn für Buntheit und Dekor hätten. Sie setzen entsprechende Gestaltungen nur eben wohltuend sparsam ein. Aber kaum ein Norweger-Pullover kommt ohne das stilisierte V aus, und kein Haushalt im Norden verzichtet auf kleine bunte Punkte innerhalb der gediegenen Wohnlandschaft. Die Elemente der Dekoration sind wiederum der Natur entnommen. Horn und Glas sind neben den hellen Holzarten skandinavische Ur-Produkte für das Design. Dazu kommen Strohblumen und Sternenmuster. Der skandinavische Einrichtungsstil entstand zeitglich mit dem Bauhaus und ist natürlich auch von ihm beeinflusst. Im Gegensatz zu den anderen europäischen Designern konnten sich die Skandinavier aber auch in ihrer eigenen langen, praktisch orientierten Tradition bedienen. „Die Form folgt der Funktion“ – die Verwirklichung dieses klassischen Grundsatzes haben die Designer aus dem Norden zur Vollendung gebracht, und deshalb passt der skandinavische Stil auch so gut in die moderne Wohnwelt.

Einrichtung im skandinavischen Stil

Klares Design und Helligkeit – skandinavische Möbel sind auf den ersten Blick erkennbar. Modularität und viele Kombinationsmöglichkeiten sind weitere Eigenschaften, die sie auszeichnen. Industrielle Serienproduktion ist das Eine – großer Wert wird auch auf Handarbeit gelegt. Glasprodukte, Porzellan und Webarbeiten sind die klassischen Accessoires des Stils. Als textile Materialien werden am liebsten Baumwolle, Leinen oder Leder verwendet. Auffallend: bei aller Schlichtheit der Muster mögen es die Nordländer recht flauschig und kuschelig. Das reicht von den Handtüchern bis zu den Gardinen. Farben wie Himmelblau, Zartrosa oder Grüntöne dominieren die Möbel – neben dem immer anzutreffenden erfrischenden Weiß.

Allen Merkmalen gemeinsam ist, dass sie einen geradlinigen Bezug zur Natur haben. Der skandinavische Stil eignet sich für große lichtdurchflutete Räume genau so wie für kleine Kammern. Diese Qualitäten sind vor allem den skandinavischen Designer-Generationen zu verdanken, die ihren eigenen Stil geprägt haben. Ein Blick auf die großen Namen des Skandinavischen Stils zeigt, wie umfassend sich die Designer um alle Lebensbelange gekümmert haben.

Von der Legende Alvar Aalto, der bereits 1931 seinen "Paimio"-Sessel aus gebogenem und geformten Birkenholz herstellte, über die 50er Jahre mit dem ersten Kunststoff-Freischwinger-Stuhl von Verner Panton, dem berühmten „Ei“ als Sitzform von Arne Jacobsen und der "Tannenzapfen"-Leuchte (Hersteller Louis Poulsen) bis zu den Geschirr-Entwicklungen der 70er Jahre (z.B. Kaj Franck mit seinem Set "Teema" für „Iitalla) reicht die Tradition bis heute zu den jungen und erfolgreichen Designern wie dem Dänen Kaspar Salto. Dazu sind die Frauen auf dem Vormarsch, wie der Erfolg der Schwedinnen Maria Vinka und Lena Bergström sowie der Dänin Cecilie Manz beweist. Das Schöne am skandinavischen Stil ist, dass er sich auch immer wieder selbst erneuert.

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