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Schneidebretter

Gute Schneidebretter aus Holz gehören zu den praktischsten und schönsten Küchenaccessoires überhaupt. Aus hochwertigem, massivem Holz, können die Brettchen sogar richtig edel aussehen. Hervorragende Qualität zeigt sich nicht nur durch das verwendete Holz, sondern auch in der einwandfreien Verarbeitung. Bei richtiger Pflege sind Holzbretter äußerst langlebig und hygienisch.


Gebrauch von Schneidebrettern aus Holz

Für das alltägliche Schneiden und Kochen ist es ratsam zwei oder mehr unterschiedliche Holzschneidebretter zu verwenden. Ein Brett auf dem Sie nur Fleisch und Fisch schneiden, eines für Obst und Gemüse sowie in Brotschneidebrett. Je nachdem was sie schneiden, muss das Brett anschließend intensiv oder weniger intensiv gereinigt werden.

Hackblock Hannibal aus Eichenholz

Hackblock Hannibal aus Eichenholz

Die alltägliche Reinigung

Grundsätzlich sollten Holzschneidebretter direkt nach Gebrauch mit kaltem Wasser abgespült werden. Dadurch bekommen Gerüche und Verfärbungen nicht die Gelegenheit tief in das Material einzudringen.

Küchenbretter und Hackblöcke auf denen rohes Fleisch und Fisch verarbeitet werden, sollten Sie anschließend mit mindestens 60 Grad heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen. Dies reicht aus, um Schneidebretter aus Holz zu desinfizieren. Spezielle Hygienespülmittel sind unnötig. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Spüllappen oder Schwamm sauber ist.

Hinweis: Wischen Sie stets beide Seiten eines Brettes feucht ab. Durch einseitige Nässe verzieht sich das Holz, selbiges gilt für einweichen und das Abwaschen in der Spülmaschine.

Holzbrettchen die Sie für Rohkost verwenden, müssen nicht ganz so intensiv gereinigt werden. In der Regel reicht hier klares Wasser und ein Schwamm. Sonderfälle sind Zwiebeln und Knoblauch, auf diese gehen wir weiter unten noch gesondert ein.

Brotbretter lassen sich ganz einfach mit einem trockenen Küchentuch abreiben.

Rundes Schneidebrett aus Eichenholz

Rundes Schneidebrett aus Eichenholz

Nach der Reinigung

Nach der Reinigung sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Küchenbretter gut trocknen können. Feuchtigkeit in den Einschnitten bietet nämlich einen idealen Nährboden für Keime. Lassen Sie Ihre Holzbrettchen deshalb stehend trocknen, sodass Luft an Vorder- und Rückseite gelingen kann.

Die große Mehrheit der Keime in der Küche sind nicht trocknungsresistent. Sie sterben bei Trockenheit ab. Ein Vorteil bei Holzbrettern: Das Material kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder in seine Umwelt abgeben. Eventuell vorhandenen Keimen wird so die Feuchtigkeit entzogen, die diese zum Überleben und Vermehren benötigen.

Gerade im Sommer ist das Klima für Bakterien optimal. Falls Sie bei der Hygiene Ihrer Schneide- und Frühstücksbrettchen auf Nummer sicher gehen möchten können Sie diese auch kurz in der Mikrowelle erhitzen. Durch Hitze und Strahlung werden Bakterien und Keime garantiert gekillt.

Schneidebrett und Servierbrett mit Griff aus Eichenholz

Schneidebrett & Servierbrett mit Griff

Gerüche und Verfärbungen

Zwiebeln und Knoblauch hinterlassen auf Schneidebrettern einen intensiven Geruch. Das ist besonders dann unangenehm, wenn darauf anschließend zum Beispiel Obst geschnitten wird. Um der Geruchsbildung entgegenzuwirken, ist die Empfehlung das Brett direkt nach Benutzung mit klarem Wasser abzuspülen.

Um Gerüche aus einem Holzbrett herauszubekommen eignet sich zum Beispiel Kaffeesatz oder Natron. Einfach feucht abwischen, mit dem Pulver einreiben, einwirken lassen und anschließend abspülen.

Gerüche und Verfärbungen lassen sich außerdem mit Salz und einer halben Zitrone entfernen. Reiben Sie das Brett hierfür mit der Zitrone ein und streuen Sie anschließend eine Schicht grobes Salz darauf. Nach kurzer Einwirkzeit abwischen, abwaschen und fertig.

Bei hartnäckigen Verfärbungen in massivem Holz können Sie zu einem feinen Schleifpapier greifen (120 oder höher) und die betreffende Stelle einfach abschleifen. Anschließend die Stelle mit Oliven- oder Leinöl einreiben, damit die Oberfläche wieder vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Schneidebrett aus Eichenholz

Schneidebrett aus Eichenholz

Antibakterielle Wirkung von Holz

Holzbrettchen haben tatsächlich einen Eigenschutz, der antibakteriell und desinfizierend wirkt. Die Gerbsäure, wie beispielsweise vermehrt in der Eiche vorhanden, tötet Keime und Bakterien ab. Vor allem dort wo das Holz eingeschnitten wird, tritt der Wirkstoff aus. Dies ist gleich in doppelter Hinsicht gut, da sich in den Einschnitten sonst Keime festsetzen können. Gerade bei gebrauchten Kunststoffbrettern ist dies ein Problem.

Zu den Holzarten, die sich am besten als Schneidebretter eigenen gehören Eiche, Nussbaum, Akazie, Gummibaumholz und Bambus. Was diese Holzarten gemein haben, ist ihre relativ hohe Dichte. Sie werden dadurch weniger leicht zerschnitten und bieten Bakterien daher weniger Angriffsfläche.

Besonders hochwertig ist das Stirnholz, auch Hirnholz genannt. Hier verläuft die Maserung vertikal anstatt wie normalerweise horizontal. Sehen Sie sich zum besseren Verständnis beispielsweise mal unseren Hackblock Hannibal an. Hier werden die Holzfasern nur gespalten, anstatt zerschnitten und schließen sich danach wieder.

Holzbretter sind übrigens generell messerschonend und daher auch für hochwertige Küchenmesser bedenkenlos geeignet.

Lachsbrett aus Eichenholz

Schneidebrett

Hygiene von alten Brettern

Ältere Bretter haben häufig deutliche Gebrauchsspuren und tiefe Einschnitte. Verschiedene Labortests zeigen: Hier können sich Bakterien einnisten. Gerade Plastikbretter sollten Sie daher regelmäßig ersetzen. Bei alten Holzschneidebrettern gibt es auch unter Wissenschaftlern unterschiedliche Auffassungen. Viele sind von den selbstreinigenden Eigenschaften von Holz überzeugt, andere argumentieren dagegen. Generell gilt: Je neuer das Brett, desto sicherer.

Um die Hygiene bei alten Brettern zu gewährleisten, schleifen Sie diese hin und wieder in Faserrichtung ab. Auch regelmäßiges Nachölen mit Oliven oder Leinöl verleiht dem Holz einen wirksamen Oberflächenschutz.

Die richtigen Bretter für verschiedene Anwendungsgebiete

Holzbretter werden seit jeher für die verschiedensten Anwendungsgebiete verwendet.

Für das Schneiden und Servieren von Braten sowie als Tranchierbrett eignen sich am besten große Schneidebretter aus Holz. Achten Sie am besten auf Griffmulden an den Seiten, damit das Brett sicher in der Hand liegt. Auch eine Saftrille ist gerade beim Tranchieren von Braten oder beim Filetieren von Fisch nützlich.

Zum Hacken von Fleisch sollten Sie unbedingt eine rutschfeste und dicke Unterlage verwenden. Profi Hackblöcke bieten in der Regel beides. Dadurch wird das Verletzungsrisiko minimiert.

Ein Holzbrett mit Auffangschale kann nützlich sein, wenn Sie zum Beispiel große Mengen Gemüse schneiden oder etwas mit Knochen oder Gräten servieren.

Als Brotzeit- oder Frühstücksbrett eignen sich handliche, simple Brettchen mit netter Optik.

Bei massiven Holzbrettern macht sich Qualität vor allem in der Langlebigkeit bemerkbar. Hochwertige Bretter aus Eiche, Nussbaum und Co. sehen nicht nur edel aus, sondern bleiben Ihnen zudem lange erhalten und können sind mit etwas Pflege ebenso lange hygienisch und sicher.

Hinweis: In unserem Shop können Sie hochwertige Schneidebretter für die verschiedensten Anwendungsgebiete direkt online kaufen. Der Versand innerhalb Deutschlands ist gratis.

Ei Pad aus Eichenholz

Ei Pad aus Eichenholz

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