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Qualitative Unterschiede bei Massivholzmöbel

Geölte und gewachste Oberflächen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter Möbelkäufern. Der Grund: Die Poren bleiben offen, das Holz kann atmen und die Maserung bleibt erhalten. Auch oberflächliche Schäden lassen sich als Laie relativ einfach beheben.

Anders als bei einer Lackschicht legen Kratzer an der Oberfläche kein ungeschütztes Holz frei, da das schützende Öl bis tief in das Holz einwirkt.

Die Qualität der Oberflächenbehandlung wird jedoch nicht nur von funktionalen Aspekten bestimmt. Mindestens ebenso wichtig ist, dass das verwendete Schutzmittel unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt ist.

Häufig sind minderwertige Lacke und Öle aber auch Ursache für Allergien und können im schlimmsten Fall langfristige gesundheitliche Folgen haben. Gerade in der Schwangerschaft und bei der Einrichtung von Baby- oder Kinderzimmern sind die Sorgen der Betroffenen groß.

Wir verwenden in allen unseren Holzmöbeln deshalb nur natürliches Hartwachs-Öl welches Unbedenklich ist.

Geruch von neuen Möbeln entfernen

Dass neue Möbel riechen ist nichts Ungewöhnliches, manche empfinden ihn als angenehm, andere als störend. In jedem Fall sollte der Geruch nach ein paar Wochen verflogen sein. Um den Prozess zu beschleunigen und Gerüche zu entfernen, gibt es folgende Tricks:

  • Zunächst sollten Sie die neuen Möbel feucht abwischen

  • Eine Mischung aus Wasser und ein paar Tropfen Essig wirkt geruchsneutralisierend

  • Benutzen Sie ein weiches, angefeuchtetes Tuch und wischen Sie das Möbelstück danach umgehend trocken

  • Sorgen Sie im Zimmer für Luftzirkulation. Hierfür sollten Sie mehrmals pro Tag etwa zehn Minuten Stoßlüften und anschließend kräftig Heizen, um für eine hohe Raumtemperatur zu sorgen.

Zusätzlich können eine oder mehrere Schälchen Backpulver, Kaffee oder Salz den unangenehmen Geruch beseitigen.

Falls Sie das Gefühl haben die Geruchsbelastung entspricht nicht dem typischen Geruch von neuen Möbeln oder gar gesundheitliche Beschwerden auftreten, sollten Sie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Unter Umständen wurden bei der Oberflächenbehandlung Lacke oder Öle verwendet, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Dies wird durch die Schadstoffanalyse geprüft. Bei erhöhten Werten können Sie die betreffenden Möbel reklamieren.

Geruch von neuen Möbeln entfernen

Dass neue Möbel riechen ist nichts Ungewöhnliches, manche empfinden ihn als angenehm, andere als störend. In jedem Fall sollte der Geruch nach ein paar Wochen verflogen sein. Um den Prozess zu beschleunigen und Gerüche zu entfernen, gibt es folgende Tricks:

  • Zunächst sollten Sie die neuen Möbel feucht abwischen

  • Eine Mischung aus Wasser und ein paar Tropfen Essig wirkt geruchsneutralisierend

  • Benutzen Sie ein weiches, angefeuchtetes Tuch und wischen Sie das Möbelstück danach umgehend trocken

  • Sorgen Sie im Zimmer für Luftzirkulation. Hierfür sollten Sie mehrmals pro Tag etwa zehn Minuten Stoßlüften und anschließend kräftig Heizen, um für eine hohe Raumtemperatur zu sorgen.

Zusätzlich können eine oder mehrere Schälchen Backpulver, Kaffee oder Salz den unangenehmen Geruch beseitigen.

Falls Sie das Gefühl haben die Geruchsbelastung entspricht nicht dem typischen Geruch von neuen Möbeln oder gar gesundheitliche Beschwerden auftreten, sollten Sie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Unter Umständen wurden bei der Oberflächenbehandlung Lacke oder Öle verwendet, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Dies wird durch die Schadstoffanalyse geprüft. Bei erhöhten Werten können Sie die betreffenden Möbel reklamieren.

Alltägliche Reinigung

Für das Staubwischen genügt bereits ein trockenes, fusselfreies Baumwolltuch. Der weiche Bürstenaufsatz eines Staubsaugers eignet sich, um Staub auch aus Rillen und Zwischenräumen zu entfernen. Auch ein Pinsel erfüllt diesen Zweck optimal.

Obwohl Microfasertücher beim Staubwischen sehr praktisch sind, können Sie für die Reinigung von Echtholzmöbeln nicht empfohlen werden. Durch ihre besondere Struktur können diese Tücher die Oberfläche aufrauen und zerkratzen.

Von Zeit zu Zeit sollten Sie Ihre Möbel ruhig auch mit einem nebelfeuchten Lappen reinigen. Dies hilft den Glanz des Holzes zu erhalten. Restfeuchtigkeit jedoch sofort mit einem trockenen, weichen Tuch entfernen, damit diese nicht in das Holz eindringen kann. Zu viel Nässe und scharfe Haushaltsreiniger schaden dem Holz, beides sollten Sie daher nicht für die Reinigung verwenden.

Flecken entfernen

Für das Entfernen von Flecken gibt es im Internet zahlreiche Tipps und Hausmittel. Entscheidend ist dabei, ob die Oberfläche geölt, gewachst oder lackiert ist. Während lackierte Möbel versiegelt und daher relativ unproblematisch sind, gibt es bei geölten und gewachsten Oberflächen schon mehr zu beachten.

Vor allem für geölte Möbel gilt: Je schneller Sie ein verschüttetes Getränk oder verkleckertes Essen aufwischen, desto weniger Schaden nimmt das Holz. Sollte trotzdem mal ein Fleck entstehen, so schaffen einige geläufige Hausmittel Abhilfe.

  • Wasserflecken

    Die wohl am häufigsten auftretende Fleckenart sind Wasserflecken. Ein Wasserrand lässt sich mit ein paar Tropfen Sonnenblumenöl und einer Prise Salz entfernen. Geben Sie beides auf einen Baumwolllappen und reiben die betroffene Stelle damit ein. Danach trockenwischen und der Wasserfleck sollte verschwunden sein.

  • Kaffeeflecken und Fettflecken

    Mixen Sie eine Spülmittel-Wasserlauge und schlagen diese mit einem Schneebesen steif. Den Schaum lassen Sie dann eine halbe Stunde lang auf den Fleck wirken und putzen die Lauge danach mit einem Lappen ab.

  • Rotweinflecken

    Verschütteter Rotwein kann hartnäckige Flecken auf dem Holz hinterlassen, wenn er nicht sofort aufgewischt wird. Viele Hausfrauen schwören hierbei auf handelsüblichen Rasierschaum. Einfach auf den Fleck geben, einwirken lassen und dann gründlich abwischen.

  • Hitzeflecken

    Bei Hitzeflecken, wie etwa durch einen heißen Topf verursacht, schafft ein Föhn Abhilfe. Die heiße Luft des Gerätes sorgt dafür, dass die hell verfärbte Stelle wieder nachdunkelt.Halten Sie den Föhn hierfür ein paar Minuten lang aus kurzer Distanz auf die betroffene Stelle. Dieser Trick funktioniert allerdings nur bei gewachstem oder lasiertem Holz.

  • Wachsflecken

    Auch Wachsflecken lassen sich mit Hilfe eines Föhns beseitigen. Kratzen Sie zunächst vorsichtig das Wachs von der Oberfläche. Danach legen Sie ein Stück Küchenrolle oder Löschpapier auf die betroffene Stelle und halten den Föhn darüber. Während die heiße Luft das eingezogene Wachs erhitzt, wird es von dem Löschpapier oder der Küchenrolle aufgesogen. Bei Bedarf können Sie die Stelle mit etwas Olivenöl und einem weichen Lappen nachbearbeiten um letzte Spuren zu entfernen.

Falls sich die Flecken mit Hilfe von Hausmitteln entfernen lassen sind sie vermutlich bereits zu tief in das Holz eingezogen. In diesem Fall hilft nur das stellenweise oder komplette Abschleifen der Oberfläche. Danach neu ölen oder wachsen und ihr Möbelstück erstrahlt in neuem Glanz.

Kratzer beseitigen

Gänzlich beseitigen lassen sich Kratzer natürlich nicht, es ist jedoch möglich sie so zu behandeln, dass sie nicht mehr auffallen. Zunächst sollten Sie prüfen ob es sich um oberflächliche oder tiefe Kratzer handelt.

Kratzer an der Oberfläche

Kratzer an der Oberfläche lassen sich bei hellem, glänzendem Holz mit einer 1:1 Mischung aus Essig und Olivenöl oder etwas weißer Vaseline ausgleichen. Auch farblose Schuhcreme eignet sich hierfür.

Kleinere Kratzer in dunklem Holz bearbeiten Sie am besten mit einem Wachsmalstift, der in etwa dem Farbton des Holzes entspricht. Eine professionelle Alternative hierzu ist der Möbel-Regenerator von Renuwell. Er gleicht die Farbe des aufgerissenen Holzes wieder an, wodurch der Kratzer nicht mehr sichtbar ist. Dies funktioniert bei Massivholzmöbel, nicht jedoch bei Furnieren.<>

Tiefe Kratzer

Tiefe Kratzer sind mit Hausmitteln nicht zu beheben, sie benötigen eine Spezialbehandlung. Für diese Fälle gibt es im Baumarkt sogenannte Holzauffüller (auch Wood Filler). Hierbei sollten Sie darauf achten den richtigen Farbton zu wählen. Die Paste wird direkt in den Kratzer gegeben und anschließend verspachtelt. Überflüssige Rückstände lassen sich mit einem Tuch entfernen.

Alternativ dazu eignen sich Wachskitstangen zum Auffüllen tieferer Kratzer. Auch hier stehen verschiedene Farbtöne zur Auswahl, um die Ausbesserung so unauffällig wie möglich zu machen.

Dellen ausbessern

Dellen und kleine Macken lassen sich bei Massivholzmöbeln relativ einfach ausgleichen. Rauen Sie hierfür die betroffene Stelle leicht auf und legen Sie ein feuchtes Tuch darüber. Halten Sie dann für einige Sekunden ein heißes Bügeleisen darauf, wobei Direktkontakt mit dem Holz zu vermeiden ist.

Durch die Feuchtigkeit des Lappens und der Hitze des Bügeleisens quillt das Holz an der Betroffenen Stelle auf, wodurch die Stelle eben wird. Wiederholen Sie den Bügelvorgang nach Bedarf. Warten Sie dann bis das Holz vollständig getrocknet ist und ölen die Stelle danach neu ein.

Schutzschicht auffrischen

Die Oberflächenbehandlung schützt Ihre Möbel vor dem Verkratzen durch Staub, vor Feuchtigkeit und Abnutzung. Von Zeit zu Zeit sollten Sie diese Schutzschicht bestehend aus Öl oder Wachs erneuern.

Stark beanspruchte Möbel wie z.B. Esstische aus Massivholz oder Hocker aus Massivholz sollten ein bis zwei Mal pro Jahr nachbehandelt werden. Selbiges gilt auch für Möbel, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind oder an einer Heizung stehen. Ihre restlichen Möbelstücke sollten sie etwa alle zwei Jahre auffrischen.

Ein bewährter Trick um zu prüfen, ob es Zeit für eine Neubehandlung ist, ist der Wassertropfentest. Geben Sie einen Tropfen Wasser auf Oberfläche des Holzes. Bei intaktem Oberflächenschutz dauert es mehrere Stunden bis der Tropfen in das Holz einzieht. Geht es schneller ist das ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass das Holz angreifbar ist.

Nachölen

Das gelegentliche Nachölen von Massivholzmöbeln können Sie relativ einfach selbst erledigen. Vermeiden Sie jedoch den wohl beliebtesten Anfängerfehler: Zu dickes einölen. Tragen Sie lieber zwei dünne Schichten auf, anstatt eine dicke. Die erste Schicht dringt in das Holz ein, während der zweite Durchgang den Oberflächenschutz gewährleistet.

Tipps zum Nachölen

Hierzu bieten sich vor allem Naturöle an, da diese frei von umstrittenen oder schädlichen Zusatzstoffen sind. Zu empfehlen sind zum Beispiel Naturwachs-Öl, Leinöl oder auch Hartöl. Doch egal was Sie verwenden, testen Sie zunächst an einer unauffälligen Stelle, welchen Effekt das Öl auf Ihr Möbelstück hat. Oftmals wird Holz durch das Öl nämlich dunkler.

Reinigen Sie zunächst das Möbelstück, sodass kein Schmutz oder Staub zurückbleibt. Danach tragen Sie das Öl mit einem fusselfreien Baumwolllappen in Richtung Maserung auf. Nach etwa 20 Minuten entfernen Sie das überschüssige Öl von der Oberfläche. Lassen Sie das Möbelstück dann über Nacht trocknen und wiederholen Sie den Vorgang am nächsten Tag.

Fall Sie bspw. einen älteren Massivholztisch haben, dessen Oberfläche nicht mehr schön ist, bietet es sich an diesen erst abzuschleifen und dann zu Ölen. Achtung: Ölgetränkte Lappen auswaschen und ausgebreitet zum Trocknen aufhängen, Selbstentzündungsgefahr!

Als Alternative zum Holzöl aus dem Fachhandel können Sie auch hochwertiges Olivenöl zum nachölen Ihrer Möbel verwenden. Erwärmen Sie das Öl hierfür auf dem Herd oder in der Mikrowelle bis es maximal lauwarm ist. Danach geben Sie etwas Öl auf einen weichen Lappen und reiben damit die gereinigte Oberfläche ein.

Nach zwei Stunden Einwirkzeit entfernen Sie das nicht eingezogene Öl von der Oberfläche. Wiederholen Sie den Vorgang am nächsten Tag.

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