Ihr Warenkorb (0)

DER WARENKORB IST LEER

Witterungsbeständiges Holz

Holz ist grundsätzlich ein überaus robustes Material. Und obwohl es direkt aus der Natur kommt, sind nicht Holzarten für den Außenbereich geeignet. Wichtig ist die Witterungsbeständigkeit des verarbeiteten Holzes.


Umwelteinflüsse und Witterung beanspruchen das Holz

Witterungsbeständiges Holz muss einiges aushalten: Nicht jede Holzart hält den großen Temperaturunterschieden und Feuchtigkeitsschwankungen im Außenbereich stand.

Holz, das nicht witterungsbeständig ist, leidet häufig unter Pilzbefall und wird morsch. Außerdem haben Schädlinge leichtes Spiel in das Holz einzudringen. Auch die UV-Strahlung kann dem Holz zu schaffen machen.


Witterungsbeständig, aber keine gute Idee: Tropenholz

Beliebt sind nach wie vor Tropenhölzer. Sie haben eine hohe Holzdichte und unterliegen damit keinen großen Feuchtigkeitsschwankungen im Holz. Von Natur aus haben viele tropische Hölzer wie Teak, Akazie oder Bankirai Inhaltsstoffe, die das Holz gegen Witterungseinflüsse schützen.

Aus ökologischer Sicht sollte aber auf den Einsatz von Tropenholz verzichtet werden, da sich der Ursprung nur selten nachvollziehen lässt und es häufig aus Raubrodungen wertvoller Tropenwälder stammt.


Heimische wetterbeständige Holzarten

Aber es gibt einige einheimische Holzarten, die eine hervorragende Witterungsbeständigkeit aufweisen. Auch bei großen Feuchtigkeitsschwankungen entwickeln sie nur minimalen Verzug und haben eine hohe Dauerhaftigkeit.

Witterungsbeständige heimische Hölzer sind beispielsweise Lärche, Douglasie und auch Eiche. Das Holz von weichen Nadelbäumen wie Fichte oder Tanne ist übrigens grundsätzlich nicht für die Verwendung im Außenbereich geeignet.


Holz vor Nässe und Witterung schützen

Wenn das Holz ungeschützt den Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, dann können sich mit der Zeit die Inhaltsstoffe im Holz auswaschen. Optimal geschützt und geschmeidig bleibt das Holz, wenn es mit entsprechendem Oberflächenschutz behandelt wird, zum Beispiel Leinöl-Gemische.

Unbehandelte Holzoberflächen bilden mit der Zeit eine charakteristische Patina aus, wenn sie der Witterung ausgesetzt sind. Diese beeinträchtigt die Stabilität nicht und kann zum individuellen Charme beitragen. Eiche etwa bildet eine typische graue Patina.


Furnierte Möbel sind nicht witterungsbeständig

Furnier bedeutet, dass eine dünne Schicht Echtholz auf einen Trägerwerkstoff geklebt oder geleimt wird. Oft dienen Spanplatten oder MDF Platten als Untergrund, auf dem das Furnier angebracht wird. Aber auch Massivholz einer anderen Holzart wird gelegentlich als Träger für die Deckschicht aus Holz verwendet.

Allerdings ist hiervon grundsätzlich abzuraten, da verschiedenen Holzsorten unterschiedliche Eigenschaften haben und deshalb nicht gleichmäßig „arbeiten“. Für die Wetterbeständigkeit spielt weniger eine Rolle, aus welchem Holz das Furnier ist, sondern vielmehr was darunter liegt – und das ist selten wetterfest.


HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

WEITERE ARTIKEL

Seitenanfang
x
Error

"Expertentipps zum
Holzmöbelkauf" Kostenloses
E-Book von Anton Doll

Sie stimmen unserer Datenschutzrichtlinie und melden sich an, um E-Mails zu erhalten, die Sie jederzeit abbestellen können