Teakholz Möbel


Auch wenn sich Möbel aus Teak immer noch relativ großer Beliebtheit erfreuen, handelt es sich in ökologischer Hinsicht um eine äußerst problematische Holzsorte. Denn Teak wächst in erster Linie in tropischen Regionen, sodass die rücksichtslose Gewinnung ebenso wie der weite Transportweg für eine außerordentlich negative Klimabilanz sorgen.


Eigenschaften von Teakholz


Was ist Teakholz und woher kommt Teakholz?

Teak ist ein Laubbaum, der ursprünglich aus den Monsunwäldern in Süd- bzw. Südostasien stammt. Mittlerweile wird Teakholz zudem in Afrika und in Indonesien angebaut. Teak ist ein mittelhartes Holz und ist witterungsbeständig, außerdem ist es wenig anfällig für Schädlinge und Pilzbefall. Eine heimische Alternative ist Eichenholz, das ebenfalls sehr hart ist und gleichermaßen für den Außenbereich und den Möbelbau geeignet ist, aber mit einer deutlich besseren Ökobilanz punkten kann.


Wie sieht Teakholz aus?

Die Farbe von Teakholz kann recht unterschiedlich ausfallen. Das Kernholz ist eher gelb bis dunkelbraun, während das Splintholz sehr hell ist. Beim Schwarzstreifen-Teak treten, wie der Name schon verrät, dunkel– bis schwarzbraune Streifen hervor. Manchmal haben die feinen Linien auch einen olivbraunen Farbton. Die Farbe von Teakholz Die Verfärbungen stammen übrigens von Ablagerungen sekundärer Pflanzenstoffe und prägen beim Schwarzstreifenteak das Holzbild. Fladern und helle Linien sind charakteristisch für die lebhafte Maserung von Teakholz.


Herkunft und Besonderheiten von Teakholz


Konfliktholz aus den Tropen

Die Regenwälder dieser Erde sind nicht nur wertvoller Lebensraum vieler Tierarten, die tropischen Waldgebiete haben auch enorme Bedeutung für das Klima. Denn Tropenwälder speichern große Mengen an Wasser. Rodet man diese Wälder, hat das direkte Auswirkungen auf den Wasserkreislauf, der dann zusammenbricht. Die durch die Abholzung entstehenden Probleme wirken sich regional in Form von Ernteverlusten und Trockenheit aus. Die Folgen davon verstärken den Klimawandel ebenso wie global-soziale Ungleichheiten.


Teakholz aus Plantagenanbau

Das ursprüngliche Vorkommen von Teakholz beschränkt sich auf den asiatischen Raum. Wegen der hohen Nachfrage an diesem Holz wird es mittlerweile aber auch vermehrt in weiteren Regionen der Erde angebaut. Im gesamten Tropenraum und in großen Teilen Afrikas und Südamerika wächst Teak auf riesigen angelegten Plantagen. Der Plantagenanbau ist mit Blick auf die Umweltschäden enorm: Damit eine Plantage entstehen kann, muss der Standort erschlossen werden. In der Regel geschieht dies durch Brandrodung und Bulldozer, die riesige Schneisen der Verwüstung in die tropischen Wälder ziehen und wertvollen Lebensraum zerstören, um stattdessen Monokulturen anzulegen.


Wo kann man Teakholz kaufen und gibt es nachhaltiges Tropenholz?

Der illegale Holzeinschlag ist für den Erhalt der ökologisch wertvollen Wälder die schlimmste Bedrohung und beeinflusst das gesamte Ökosystem. Ein Großteil der Rodungen in Regenwäldern ist illegal, begünstigt durch Korruption und Geldgier. Die angeblich nachhaltige Gewinnung von Tropenholz gibt es in der Realität nicht! Egal, ob man Teakholzmöbel online kaufen möchte, oder im Holzfachhandel: Als Kunde und auch als Händler gibt es praktisch keine Möglichkeit, die diversen vermeintlichen Nachhaltigkeitssiegel zu überprüfen. Klar ist aber: Das Holz muss mit Schiffen tausende Kilometer transportiert werden, weshalb die CO2-Bilanz entsprechend negativ ausfällt. Zudem muss das Holz vor Ort getrocknet werden, bevor es transportfähig ist. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit vor Ort, ist das jedoch nur mit energiefressendem technischen Aufwand möglich. Nachhaltigkeit in Verbindung mit Tropenholz bleibt also eine Illusion.


Teakholz und Eiche – Eine gute Alternative


Besonders häufig wird Teakholz für den Außenbereich eingesetzt, sodass neben Teakholzmöbeln vor allem auch Gartenmöbel aus Teakholz gefragt sind. Wer eine ökologisch und sozial verträgliche Alternative sucht, der sollte aber auf heimisches Eichenholz zurückgreifen. Eichenholz ist ein Hartholz und zählt ebenfalls zu den Edelhölzern. Nicht nur farblich ist Eichenholz dem Teakholz ähnlich: Denn es gibt zahlreiche Oberflächenbehandlungen, mit denen der gewünschte Farbton erreicht werden kann. Außerdem ist Eichenholz ebenso für draußen geeignet wie Teak. Es müssen also nicht Teakholzmöbel sein, wenn es um Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit geht. Gerade weil Teakholz so viele Nachteile mit sich bringt, lohnt es sich, nach Alternativen zu schauen. Wer gerne ein sehr dunkles Holz mag, kann für den Innenbereich Möbel aus Nussbaumholz wählen statt Teakmöbel.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Teakholz hat einen mittelbraunen Farbton und ist von feinen Streifen durchzogen, die sich dunkelbraun abzeichnen. Minderwertiges Teakholz erkennst du daran, dass es zu schnell getrocknet wurde. Dann sind große Poren im Holz erkennbar. Minderwertiges Teak wird oft auch eingefärbt oder gebeizt, um die gewünschte Holzfarbe zu erreichen.

Teakholz hat einen mittelbraunen, warmen Farbton, der manchmal einen leicht rötlichen Schimmer hat. Die Maserung von Teakholz sieht unterschiedlich aus, je nachdem, wie das Holz geschnitten wurde. Normalerweise bildet sie sich in dunklen, feinen Linien streifenförmig ab. Wenn das Holz jedoch schräg gesägt wurde, dann entsteht eine grobe Fladerung.

Teakholz kommt aus den Tropenwäldern in Asien, wo der Teakbaum wächst. Teakholz ist also ein Tropenholz. Diese Holzarten sind sehr umstritten, weil die Rodungsbedingungen.

oft nicht umweltfreundlich sind. Auch die weiten Transportwegen wirken sich negativ aus die Ökobilanz aus, denn Teakholz kommt ausschließlich aus weit entfernten Ländern, z. B. Thailand, Myanmar, Laos und Indien.

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